Was ist eine Katze?

 

1) Katzen tun was sie wollen
2) Sie hören dir fast nie zu
3) Ihre Reaktionen sind absolut unvorhersehbar
4) Sie jammern, wenn sie unglücklich sind
5) Wenn du spielen willst, wollen sie allein sein
6) Wenn du allein sein willst, wollen sie spielen
7) Sie erwarten von dir, daß du sie bei jedem kleinen Mucks bewirtest.
8) Sie sind launisch
9) Sie lassen ihre Haare überall
10) Sie treiben dich in den Wahnsinn und kosten dich ein Vermögen

Schlußfolgerung: Sie sind winzigkleine Frauen in billigen Pelzmänteln.

Katze besser als Mann?

Eine Katze weiß nicht, was eine Fernbedienung ist.
Eine Katze liebt dich bis zu ihrem Tod.
Eine Katze erwartet sich kein Frühstück.
Der Katze ist es egal, ob du zugenommen hast.
Alles was du tust interessiert sie.
Katzen rauchen und trinken nicht.
Deine Katze braucht nie Zeit um über eure Beziehung nachzudenken.
Du mußt keinen Kochkurs für sie besuchen.
Du mußt keine Ausreden erfinden, wenn du nur mit ihr kuscheln willst.
Katzen haben von Natur aus einen perfekten Körper.

 

  Wie man Katzen eine Tablette verabreicht

1. Heb die Katze hoch und leg sie wie ein Baby in deinen Arm. Lege Daumen und Zeigefinger der rechten

 Hand auf beide Seiten ihres Mauls und drück sie sanft auf ihre Wangen,

 während du die Tablette in der rechten Hand hältst. Wenn sie das Maul öffnet, laß die Tablette hineinfallen.

Laß sie das Maul schließen und die Tablette schlucken.

2. Sammle die Tablette vom Boden und die Katze hinter dem Sofa wieder ein. Lege die Katze in deinen linken Arm und wiederhole Schritt 1.

3. Hole die Katze aus dem Schlafzimmer und wirf die matschige Tablette weg.

4. Nimm eine frische Tablette aus der Schachtel. Lege die Katze in deinen linken Arm und halte ihre

Hinterpfoten mit der linken Hand fest.

Stemme ihren Kiefer auf und schiebe die Tablette mit dem rechten Zeigefinger so weit wie möglich in ihren Rachen.

Halte ihr das Maul zu und zähle langsam bis zehn.

5. Hole die Tablette aus dem Goldfischglas und die Katze vom Kasten herunter. Ruf deinen Partner.

6. Knie dich auf den Boden wobei du die Katze fest zwischen deinen Knien einklemmst.

Halte ihre Vorder- und Hinterpfoten fest. Ignoriere das dumpfe Knurren der Katze. Bitte deinen Partner,

den Kopf mit einer Hand festzuhalten,

und der Katze ein Holzlineal ins Maul zu schieben.

Laß die Tablette das Lineal hinunterrutschen und massiere den Hals der Katze um einen Schluckreflex auszulösen.

7. Hole die Katze von der Vorhangstange und eine neue Tablette aus der Verpackung.

Notiere dir, bei Gelegenheit ein neues Lineal zu kaufen und die Vorhänge zu reparieren.

Kehre sorgfältig alle Scherben der Hummel-Figuren vor dem Kamin zusammen und leg sie beiseite um sie später zu kleben.

8. Wickle die Katze in ein großes Handtuch und bitte deinen Partner, sich flach auf die Katze zu legen,

während der Kopf gerade unter seiner Armbeuge hervorschaut.

Steck die Tablette in einen Strohhalm. Heble ihren Kiefer mit einem Bleistift auseinander und blas die Tablette mit dem Strohhalm in ihr Maul.

9. Sieh auf dem Beipackzettel nach, ob die Tabletten für Menschen schädlich sind.

Trink ein Glas Wasser um den bitteren Geschmack aus dem Mund zu bekommen. Verarzte den Unterarm deines Partners

und wasche das Blut mit kaltem Wasser und Seife aus dem Teppich.

10. Hole die Katze aus dem Schuppen des Nachbarn. Nimm eine neue Tablette.

Steck die Katze in den Kasten und schließe die Türe so daß der Hals eingeklemmt ist und nur der Kopf herausschaut.

Heble das Maul mit einem Löffel auf und schieß die Tablette mit einem Gummiband in ihren Hals.

11. Hol den Schraubenzieher aus der Garage und schraube die Kastentüren wieder an.

Lege kalte Umschläge auf deine Wange und sieh nach, wann deine letzte Tetanus-Impfung war.

Wirf das T-Shirt weg und hol dir ein neues aus dem Schlafzimmer.

12. Ruf die Feuerwehr um die Katze vom Baum gegenüber zu holen.

Entschuldige dich bei dem Nachbarn, der in den Zaun gefahren ist, als er der Katze ausweichen wollte.

Nimm die letzte Tablette aus der Verpackung.

13. Binde die Vorder- und Hinterpfoten der Katze mit einer Schnur zusammen und befestige sie am Tischbein des Esstisches.

 Suche im Schuppen nach dicken Gartenhandschuhen und öffne dann das Maul der Katze mit einem Kleiderbügel.

Schiebe erst die Tablette und dann ein großes Stück Filetsteak in ihr Maul.

Halte den Kopf senkrecht und schütte ein Glas Wasser in ihre Kehle um die Tablette hinunterzuspülen.

14. Bitte deinen Partner, dich in die Notaufnahme zu fahren. Sitze still, während der Arzt deine Finger und deinen Unterarm näht

und die Überreste der Tablette aus deinem rechten Auge entfernt.

Bleib am Heimweg bei einem Möbelhaus stehen um einen neuen Esstisch zu bestellen.

15. Ruf im Tierheim an und bitte sie, ein neues Zuhause für deine Katze zu finden.

Frag bei der Tierhandlung ums Eck nach, ob sie Hamster haben.

Wie badet man eine Katze?

1. Sei dir dessen bewußt, daß die Katze schneller ist und sich nicht um Menschenleben schert,

du aber stärker bist.

 Nutze diesen Vorteil wenn du das Schlachtfeld wählst.

Versuche nicht, sie in offenem Gelände zu baden, wo sie dich dazu bringen kann, sie zu jagen.

Wähle ein sehr kleines Badezimmer. Wenn dein Badezimmer größer als 2 m² ist,

steige in die Duschkabine und schließe die Türen hinter dir. Ein Duschvorhang reicht nicht.

Eine wilde Katze kann dreilagigen Plastikvorhang schneller zerfetzen als ein Politiker seinen Standpunkt wechseln kann.

2. Sei dir dessen bewußt, daß eine Katze Krallen hat und nicht zögern wird,

dir damit sämtliche Haut von deinem Körper zu schälen. Dein Vorteil ist hier, daß du klug bist und weißt,

wie man sich Schutzkleidung anzieht. Wir empfehlen einen Overall aus Segeltuch,

den man in die Arbeitsstiefel stopft, ein Paar Stahlmaschenhandschuhe, einen Armeehelm,

eine Hockey-Gesichtsmaske und eine langärmelige Flak-Jacke.

3. Nutze das Überraschungsmoment. Hebe deine Katze ganz nebenbei hoch,

wie um sie zu ihrer Futterschüssel zu tragen.

(Katzen werden normalerweise deine seltsame Aufmachung nicht bemerken.

Sie haben normalerweise wenig oder kein Interesse an Mode.)

4. Wenn du einmal im Badezimmer bist, ist Geschwindigkeit lebenswichtig.

Mit einer einzigen fließenden Bewegung schließt du die Badezimmertür, steigst in die Duschkabine, schiebst die Glastür zu,

tauchst die Katze in das Wasser und bespritzt sie mit Schampoo. Du hast gerade die wildesten

45 Sekunden deines Lebens begonnen.

5. Katzen haben keine Griffe. Wenn man noch berücksichtigt, daß sie jetzt ein seifiges Fell hat, wird klar,

daß man nicht erwarten kann, sie länger als zwei oder drei Sekunden lang festhalten kann. Wenn du sie erwischt, vergiß nicht,

ihr noch ein paar Spritzer Schampoo zu verpassen und sie wie verrückt abzuschrubben.

Sie wird sich dann freikämfpen und ins Wasser fallen, wobei sie sich selbst abwäscht.

(Der internationale Rekord steht bei drei Schaumgängen also erwarte nicht zu viel)

6. Als nächstes muß die Katze getrocknet werden. Anfänger glauben meist, daß das der komplizierteste Teil wird,

da die Menschen zu diesem Zeitpunkt bereits fix und fertig sind und die Katze gerade erst angefangen hat.

Tatsächlich ist das Trocknen der Katze einfach im Vergleich dazu, was du schon hinter dir hast. Das kommt daher,

daß die Katze jetzt mehr oder weniger fest mit deinem rechten Schenkel verbunden ist.

7. Zieh einfach den Stöpsel mit dem Fuß aus der Wanne und warte.

(Manchmal wird die Katze versuchen, sich oben an deinem Helm festzukrallen. Wenn das passiert, ist es das Beste,

du schüttelst sie hinunter und ermutigst sie, das Bein stattdessen zu nehmen.) Nachdem das Wasser ausgeflossen ist,

ist es recht einfach, hinunterzugreifen und die Katze zu trocknen.

Ein paar Tage danach wird sich die Katze genug entspannt haben,

daß du sie von deinem Bein entfernen kannst. Sie wird dich normalerweise etwa drei wochen lang ignorieren und

viel Zeit damit verbringen, mit dem Rücken zu dir zu sitzen. Du wirst versucht sein zu glauben,

daß sie sauer ist. Das ist nicht notwendigerweise der Fall.

Normalerweise ist sie einfach damit beschäftigt einen Weg durch deine Verteidigung zu finden und

dich das nächste mal lebensgefährlich zu verletzen, wenn du sie baden willst. Zumindestens riecht sie jetzt viel besser.

 

 Frühstück mit Katz & Co !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 Ich wache auf, so kurz vor acht;
sprich: praktisch mitten in der Nacht.
Steig' aus dem Bett, bin recht verdrossen,
die Augen sind noch halb geschlossen.

"In die Küche", so mein Streben,
mit Frühstück lässt sich's leichter leben.
Ein Tässchen Kaffee, Milch, ein Brot,
das rückt die Welt wieder ins Lot.

Gedacht, getan, doch welch ein Graus-
die Wirklichkeit sieht anders aus:
ich beiß so in mein Brötchen 'rein
und, wie könnt's auch anders sein:

Auf dem Belag, oh wunderbar,
liegt obendrauf ein Katzenhaar.
Schlaftrunken noch, mit NULL Geschick,
hat man für so was keinen Blick.

Eh' man's versieht hat man's erlebt:
das Haar fest auf der Zunge klebt.
Ich taste also mit den Fingern,
in meinem Mund nach diesen Dingern.

Ich fisch', ich angle' ewig lang,
das Haar klebt fest, mir wird schon bang.
Das Haar ist immer noch zu fühlen,
mit Wasser will ich's runterspülen.

Ich trinke und, oh welch ein Wandel,
das Haar hängt an der rechten Mandel.
Es würgt, es kitzelt, zum Verdrießen,
Tränen mir ins Auge schießen.

Ich sitze da und seufze leise,
da geht es wieder auf die Reise:
Grad' war es noch auf meiner Zunge,
schwups - jetzt ist es in der Lunge.

Ich huste, röchle, pruste laut,
der Morgen, ja, der ist versaut...
Doch plötzlich, als ich tiefer schnauf',
kommt auch das Härchen wieder 'rauf...

... und legt sich, als sei nichts passiert,
am Gaumen fest - bin irritiert -
ich geb' schon auf, ohjeminee,
da kommt die rettende Idee:

Noch einmal fest ins Brötchen beißen,
das wird's schon mit hinunterreißen.
Gesagt, getan, und welch ein Hohn,
's ist weg, nach EINEM Bissen schon!

Jetzt kann ich an dem Schreibtisch sitzen,
zufrieden meinen Bleistift spitzen.
Schräg von hinten schleicht zu mir,
mein heißgeliebtes Katzentier.

Sie schmiegt sich an und schnurrt ganz toll,
dass ich sie bitte streicheln soll.
Nach Knuddeln steht ihr jetzt der Sinn,
sie dreht mir keck ihr Bäuchlein hin.

Kann es denn etwas Schöneres geben,
als mit so einem Tier zu leben?
Ich lächle froh und spür' ganz klar:
im Mund ein NEUES Katzenhaar ...

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 Vergangnen Maitag brachte meine Katze
Zur Welt sechs allerliebste kleine Kätzchen,
Maikätzchen, alle weiß mit schwarzen Schwänzchen.
Fürwahr, es war ein zierlich Wochenbettchen!
Die Köchin aber, Köchinnen sind grausam,
Und Menschlichkeit wächst nicht in einer Küche -
Die wollte von den sechsen fünf ertränken,
Fünf weiße, schwarzgeschwänzte Maienkätzchen
Ermorden wollte dies verruchte Weib.
Ich half ihr heim! - Der Himmel segne
Mir meine Menschlichkeit! Die lieben Kätzchen,
Sie wuchsen auf und schritten binnen kurzem
Erhobnen Schwanzes über Hof und Herd;
Ja, wie die Köchin auch ingrimmig drein sah,
Sie wuchsen auf, und nachts vor ihrem Fenster
Probierten sie die allerliebsten Stimmchen.
Ich aber, wie ich sie so wachsen sahe,
ich preis mich selbst und meine Menschlichkeit. -
Ein Jahr ist um, und Katzen sind die Kätzchen,
Und Maitag ist's! - Wie soll ich es beschreiben,
Das Schauspiel, das sich jetzt vor mir entfaltet!
Mein ganzes Haus, vom Keller bis zum Giebel,
Ein jeder Winkel ist ein Wochenbettchen!
Hier liegt das eine, dort das andre Kätzchen,
In Schränken, Körben, unter Tisch und Treppen,
Die Alte gar - nein, es ist unaussprechlich,
Liegt in der Köchin jungfräulichem Bette!
Und jede, von den sieben Katzen
Hat sieben, denkt euch! sieben junge Kätzchen,
Maikätzchen, alle weiß mit schwarzem Schwänzchen!
Die Köchin rast, ich kann der blinden Wut
Nicht Schranken setzen dieses Frauenzimmers;
Ersäufen will sie alle neunundvierzig!
Mir selber, ach, mir läuft der Kopf davon -
O Menschlichkeit, wie soll ich dich bewahren!
Was fang ich an mit sechsundfünfzig Katzen!

(Theodor Storm, 1817-1888)